Burgfestspiele Jagsthausen: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“

Burgfestspiele Jagsthausen: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“

In Jagsthausen erstmals auf einer Freilichtbühne:
„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“

Nach einem grandiosen Auftakt mit dem Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ steht am Donnerstag, 18. Juni, die nächste große Premiere bei den Burgfestspielen Jagsthausen an: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ in einer Bühnenfassung von Axel Schneider nach dem Bestseller von Jonas Jonasson und in einer Inszenierung von Eva Hosemann wird erstmals in Deutschland auf einer Freilichtbühne gespielt.

Wechselnde Schauplätze, verschiedene Zeitebenen, viel Tempo. Wie sich dies auf die Bühne bringen lässt, verrät Regisseurin Eva Hosemann, die in Jagsthausen zugleich stellv. Künstlerische Leiterin ist: „Wir sind rund um den Erdball unterwegs in Allan Karlssons Vergangenheit und gegenläufig erleben wir eine Flucht durch Schweden in der Jetztzeit. Das Ganze sehr schnell und in komödiantischem Tempo. Wir begegnen rund fünfzig Figuren auf einer Bühne, die mit wenigen Elementen humorvoll und einfach die unterschiedlichsten Orte erzählt. Dazu kommt ein herrlich zeichenhaftes und humorvolles Kostümbild.“

Der Inhalt: Allan Karlsson wird 100 Jahre alt. Eigentlich ein Grund, um zu feiern. Doch während sich der Bürgermeister und die lokale Presse auf das große Spektakel vorbereiten, hat der Hundertjährige ganz andere Pläne: Er verschwindet einfach – und schon bald stehen alle wegen seiner Flucht Kopf. Ein Koffer mit gestohlenem Geld, den er eher zufällig mitnimmt, bringt eine Verbrecherorganisation auf den Plan. So kommt es, dass nicht nur die Polizei hinter ihm her ist, sondern auch die Ganoven. Glücklicherweise muss er seinen Weg nicht allein fortsetzen. Jonas Jonasson erzählt in seinem Werk die Geschichte einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war.

Die in Jagsthausen gespielte Fassung ist eine Co-Produktion einer Inszenierung von Eva Hosemann am Altonaer Theater in Hamburg. In den Medien war hierzu u.a. zu lesen: „Sich an diesen unheimlich witzigen und zugleich so vielschichtigen Roman heranzuwagen, war ein sehr mutiges Unterfangen. Und es ist auf ganzer Linie geglückt mit Standing Ovations für die lebendig gewordene Literatur“. Die Hauptrolle des Hundertjährigen Allan Karlsson spielt in Jagsthausen Franz-Joseph Dieken, das Bühnenbild entwarf Stephan Bruckmeier, die Kostüme Volker Deutschmann.

Karten für die zehn Aufführungen (letztmalig am 28. August, Spielbeginn jeweils 20:30 Uhr) im Burghof der Götzenburg können über das Internet www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich beim TicketCenter bestellt werden.

via schickextern, Titelbild: Burgfestspiele Jagsthausen

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Dieser Artikel wurde geschrieben von
Anke Eberle

Mehr Pippi, weniger Annika.

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